Eva schläft

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Datum/Zeit
30.11.2011
19:30 - 21:00 Uhr

Veranstaltungsort
Gerhard-Marcks-Haus

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Lesung aus Francesca Melandris Debüt-Roman mit anschließender Diskussion

Francesca Melandri packt in ihrem Debüt-Roman ein heißes Eisen an. Noch immer ist zu wenig bekannt über die aufgezwungene Italianisierung, die das faschistische Mussolini-Regime in Südtirol betrieb. Ein schmerzhafter Prozess, dessen Wunden erst seit wenigen Jahren geheilt sind. Seit sich engagierte Autonomiebestrebungen Südtirols um den Erhalt einer eigenen Identität bemühen.
Trotzdem wurde Melandri für ihren mutigen Romanerstling von der italienischen Presse gefeiert. So schrieb der „Corriere della Sera“: „Eine große Liebesgeschichte und ein tiefer, überzeugender Blick in die spannungsgeladene Geschichte Südtirols“ und „La stampa“ meinte: „Dieser Roman hat die Leidenschaft, den Sog und den breiten epischen Fluss großer Literatur – und einen herzzerreißenden Schluss“. Die Autorin schrieb zahlreiche Drehbücher für Fernseh- und Kinofilme (Prinzessin Fantaghiró“, „Bergkristall – Verirrt im Schnee“). „Eva schläft“ ist ihr erster Roman und erzählt von einer großen, aber unmöglichen Liebe zwischen einem Süditaliener und einer deutschstämmigen Südtirolerin vor dem Hintergrund der wechselhaften Geschichte Südtirols, wo die gebürtige Römerin 15 Jahre lang lebte.
Da der Roman reichlich Diskussionsstoff bietet, stellt sich Francesca Melandri im Anschluss den Fragen des Publikums. Der Abend wird von der Journalistin Sigrid Schuer moderiert, die auch die deutsche Übersetzung des Textes lesen wird, der von Francesca Melandri auf Italienisch vorgetragen wird.

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