Onehand Jack – Großstadtsinfonie für Gangster, Jazzband und Erzähler

Ein Bassist mit nur einem Arm? – geht nicht? – Geht doch! Denn wenn der liebe Gott seine Hände im Spiel hat und der Blues das Ruder übernimmt, können wir Dinge tun, die wir vorher nicht einmal zu träumen wagten. Und so wird Onehand Jack, der arme Junge mit nur einem Arm, ein großer Musiker. Mit etwas Glück und seinem Können etabliert er sich in der Musikszene, räumt ein paar üble Gestalten aus dem Weg und findet bei alledem sogar auch noch seine große Liebe.

Eine so verrückte Geschichte konnte nur dem italienischen Meister skurriler Erzählkunst Stefano Benni einfallen. Johannes Henn hat sie ins Deutsche übertragen, und Rainer Iwersen, bekannt in Bremen vor allem als Regisseur vieler Stücke für die Shakespeare Company, hat die fantastischen Abenteuer von Onehand Jack mit der Jazzband „Haunted by the Blues“ und mit Johannes
Henn als Erzähler für die Bühne in Szene gesetzt.

„Haunted by the Blues“ sind Dietmar Kirstein am Klavier, Eckhard Petri am Saxophon, David Jehn am Bass und Stefan Ulrich am Schlagzeug, die mit ihrer Musik, aber auch mit ihrer Präsenz das Stück entscheidend mitgestalten.
So ist „Onehand Jack“ ein facettenreicher Abend, der sich manchmal als musikalischer Comic, manchmal aber auch als märchenhaftes musikalisches Theater darstellt, fantastisch und realistisch, rührend und komisch, laut und leise.